终局 版本2
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简介
Like in most of Samuel Beckett’s texts, Endgame deals with characters outside of society, waiting and looking in vain for something unknown in a nondescript, apocalyptical place. Its characters are bound towards each other by an invisible chain of co-dependency that knows no way out. Contrary to this bleak topic, it is a strikingly funny play with a number of comic elements, physical and verbal. Endgame was Robert Wilson's 10th production at the Berliner Ensemble since 1998.
“This poignancy and consequence. This concentration. This severity. This humor. ... No sentimentality, but the echo of a world in turmoil.”
— Der Tagesspiegel (Rüdiger Schaper), Dec. 4, 2016
Hamm kann nicht stehen, Clov kann nicht sitzen, Hamm ist der Herr, Clov der Diener, beide sind zum Überleben aufeinander angewiesen. In zwei Mülleimern Nagg und Nell, Hamms Eltern, die „verfluchten Erzeuger“, auch sie können nicht fort. Gemeinsam spielen sie ein nie endendes „Endspiel“ gegen die Hoffnungslosigkeit, trotzen der untergehenden Welt mit unerbittlicher Ironie und heiterer Verzweiflung, denn: „Nichts ist komischer als das Unglück.“ Robert Wilson verwandelt mit Becketts ENDSPIEL erneut einen der Klassiker der Weltliteratur in sein Zaubertheater für alle Sinne. Der amerikanische Regisseur, Bühnenbildner, Architekt, Künstler..., der selbst seit 2009 als „Krapp“in Becketts LETZTEMBANDauf der Bühne steht, und dessen Inszenierungen auf der ganzen Welt zu sehen sind, hat im BERLINERENSEMBLEseit Jahren eine künstlerische Heimat gefunden. 1998 inszeniert Wilson zum ersten Mal am BE(Brechts OZEANFLUG), und Stücke wie LEONCEUNDLENA, DIEDREIGROSCHENOPER,SHAKESPEARESSONETTE, PETERPANund zuletzt FAUSTI UNDII prägen den Spielplan des Theaters mit seiner unvergleichlichen künstlerischen Handschrift.
Regie, Bühne, Lichtkonzept:
Robert Wilson
Kostüme: Jacques Reynaud
Musik: Hans Peter Kuhn
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Dramaturgie: Anika Bárdos
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Wicke Naujoks
Mitarbeit Musik: Hans-Jörn Brandenburg
Licht: Ulrich Eh
Videoprojektionen: Tomek Jeziorski